Lautstärke vs. Distanz

 

 

Ein Schallereignis (ein Geräusch, Gesang, ...) wird mit zunehmendem Abstand leiser – soweit scheint das logisch. Aber wie viel leiser wird die Schallquelle über die Distanz?

Wenn man erkennt, wie der Schalldruck abnimmt, kann man sich dieses Phänomen zu Nutze machen.

 

Beispiel:

 

Sagen wir, unser Schallereignis ist Musik, die aus einem Lautsprecher erschallt. Wenn die Musik in einem Meter Abstand 120dB laut ist, so ist sie in zwei Metern Abstand noch 114dB laut. Mit jeder Verdoppelung der Distanz, wird die Lautstärke um 6dB abnehmen. Mit den Grafiken wird das illustriert.

 

 

Daraus ergibt sich, dass sich der Schalldruck am stärksten verändert, wenn man sich in der Nähe der Schallquelle befindet. In der Schall- und Laserverordnung heisst es: „Die Schallimmissionen werden in Ohrenhöhe an dem Ort ermittelt, an welchem das Publikum dem Schall am stärksten ausgesetzt ist (Ermittlungsort)“.

 

 

Möchte man eine Fläche gleichmässig beschallen, ist es sinnvoll die Lautsprecher so zu platzieren, dass sie einige Meter vom Publikum entfernt sind. Damit ist der Schalldruck-Verlust im Publikumsbereich weniger ausgeprägt, was in einer höheren Effizienz der Beschallung resultiert. Ausserdem ist der Effekt „vorne laut, hinten leise“ weniger stark ausgeprägt.

 

Grafik 1: Abstand zur Schallquelle
Grafik 1: Abstand zur Schallquelle
Grafik 2: Schalldruck bei den jeweiligen Messpunkten. In diesem Beispiel ist die Schallquelle 120dB laut.
Grafik 2: Schalldruck bei den jeweiligen Messpunkten. In diesem Beispiel ist die Schallquelle 120dB laut.

 

Anmerkung zu den Grafiken: Das Kreissegment öffnet sich im 60° Winkel. Das entspricht dem horizontalen Abstrahlwinkel vieler Lautsprecher. Somit kann man sich vorstellen, wie der Schalldruckverlust sich in einer Beschallungssituation auswirkt.

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